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Aussenhandelsunternehmen

Staatsmonopolbetriebe

Die Außenhandelsunternehmen in Vietnam sind ein typisches Charakteristikum der sozialistischen Staatswirtschaft. Nach traditionellem Selbstverständnis der sozialistischen Wirtschaft obliegt dem Staat der Austausch der Waren mit dem Ausland. Der Staat hat das Außenhandels- und Devisenmonopol. Importe und Exporte unterliegen einer besonderen Kontrolle. Die besondere Kontrolle wurde formell und materiell durch die Lizenzierung des Warenverkehrs in beiden Richtungen und eine besondere Zollgesetzgebung ausgeübt. Um den einzelnen Sparten der Wirtschaft gerecht zu werden, wurden branchenbezogene Außenhandelsunternehmen gegründet, die mit einer allgemeinen Export- und Importlizenz zur Teilnahme am Wirtschaftsverkehr ausgestattet wurden. Kennzeichen dieser Unternehmungen ist zugleich, daß sie dem Ministerium für Handel unterstehen und Devisengeschäfte über die Staatsbank bzw. Außenhandelsbank abwickeln können. Diese Außenhandelsunternehmen mit Monopolcharakter existieren noch heute. Ihre besondere Funktion besteht darin, daß in ihren Sparten alle wesentlichen Produktionsunternehmen und somit Vermögen zugeordnet bzw. untergeordnet waren. Defakto bestehen diese Bindungen noch heute, so daß die Kontaktaufnahme einer Branchen über den Außenhandelsbetrieb durchaus dazu führt, daß der beste Partner auf Produktionsebene bekannt wird. Ob dies infolge des großen Wandels in der Wirtschaft auch tatsächlich der Fall ist, bleibt der eigenen Untersuchung vorbehalten. Nachteilig erweist sich jedoch das notwendige Interesse dieses rein auf ein Provisionsgeschäfte ausgerichteten Außenhandelsbetriebes dadurch, daß er natürlich in allen Geschäften beteiligt werden will. Ob sich dieser Mangel auswirkt, ist eine Frage des Einzelfalls. Bei einem bindenden Provisionssatz von nur 1% dürfte ein Außenhandelsunternehmen derzeit immer noch der günstigere Partner sein. Westliche Handelshäuser beanspruchen weitaus höhere Sätze.

Die Handels- und Provisionsspanne mindert bei jedem Geschäft den Ertrag, egal ob es sich um reine Handelsgeschäfte im internationalen Maßstab oder aber Investitionen handelt.
Es ist durchaus üblich, daß sich Außenhandels- und zugeordneter Produktionsbetrieb auf vietnamesischer Seite an einem Joint-Ventures beteiligen. Dies kann durchaus vorteilhaft sein, wenn der Absatz auf dem Binnenmarkt gesichert werden soll, da eine Genehmigung für den Export aufgrund der Devisenknappheit des Landes für Joint-Ventures eher zu erhalten ist, als etwa auch das Recht, zu lokaler Währung auf dem Binnenmarkt zu verkaufen oder zu beziehen.

Der Vorteil der Außenhandelsunternehmen besteht darin, daß sich hier eine Vielzahl gutgeschulter Kräfte vereinigen, die oftmals auch Fremdsprachen sprechen und einigermaßen internationale Erfahrung haben. Nicht selten rekrutiert sich der zukünftige lokale Niederlassungsleiter oder Mitarbeiter gerade aus dem Bereich des Außenhandels. Problematisch ist allein, daß hier rein bürokratisches know how vorhanden ist und eine Ausbildung "by training on the job" erfolgen muß. Technische Fähigkeiten sind eher auf der Produktionsebene zu finden.

Handelsgeschäfte

Die Außenhandelsunternehmen in Vietnam sind ein typisches Charakteristikum der sozialistischen Staatswirtschaft. Nach traditionellem Selbstverständnis der sozialistischen Wirtschaft obliegt dem Staat der Austausch der Waren mit dem Ausland. Der Staat hat das Außenhandels- und Devisenmonopol. Importe und Exporte unterliegen einer besonderen Kontrolle. Die besondere Kontrolle wurde formell und materiell durch die Lizenzierung des Warenverkehrs in beiden Richtungen und eine besondere Zollgesetzgebung ausgeübt. Um den einzelnen Sparten der Wirtschaft gerecht zu werden, wurden branchenbezogene Außenhandelsunternehmen gegründet, die mit einer allgemeinen Export- und Importlizenz zur Teilnahme am Wirtschaftsverkehr ausgestattet wurden. Kennzeichen dieser Unternehmungen ist zugleich, daß sie dem Ministerium für Handel unterstehen und Devisengeschäfte über die Staatsbank bzw. Außenhandelsbank abwickeln können. Diese Außenhandelsunternehmen mit Monopolcharakter existieren noch heute. Ihre besondere Funktion besteht darin, daß in ihren Sparten alle wesentlichen Produktionsunternehmen und somit Vermögen zugeordnet bzw. untergeordnet waren. Defakto bestehen diese Bindungen noch heute, so daß die Kontaktaufnahme einer Branchen über den Außenhandelsbetrieb durchaus dazu führt, daß der beste Partner auf Produktionsebene bekannt wird. Ob dies infolge des großen Wandels in der Wirtschaft auch tatsächlich der Fall ist, bleibt der eigenen Untersuchung vorbehalten. Nachteilig erweist sich jedoch das notwendige Interesse dieses rein auf ein Provisionsgeschäfte ausgerichteten Außenhandelsbetriebes dadurch, daß er natürlich in allen Geschäften beteiligt werden will. Ob sich dieser Mangel auswirkt, ist eine Frage des Einzelfalls. Bei einem bindenden Provisionssatz von nur 1% dürfte ein Außenhandelsunternehmen derzeit immer noch der günstigere Partner sein. Westliche Handelshäuser beanspruchen weitaus höhere Sätze.Die Handels- und Provisionsspanne mindert bei jedem Geschäft den Ertrag, egal ob es sich um reine Handelsgeschäfte im internationalen Maßstab oder aber Investitionen handelt.
Es ist durchaus üblich, daß sich Außenhandels- und zugeordneter Produktionsbetrieb auf vietnamesischer Seite an einem Joint-Ventures beteiligen. Dies kann durchaus vorteilhaft sein, wenn der Absatz auf dem Binnenmarkt gesichert werden soll, da eine Genehmigung für den Export aufgrund der Devisenknappheit des Landes für Joint-Ventures eher zu erhalten ist, als etwa auch das Recht, zu lokaler Währung auf dem Binnenmarkt zu verkaufen oder zu beziehen. Der Vorteil der Außenhandelsunternehmen besteht darin, daß sich hier eine Vielzahl gutgeschulter Kräfte vereinigen, die oftmals auch Fremdsprachen sprechen und einigermaßen internationale Erfahrung haben. Nicht selten rekrutiert sich der zukünftige lokale Niederlassungsleiter oder Mitarbeiter gerade aus dem Bereich des Außenhandels. Problematisch ist allein, daß hier rein bürokratisches know how vorhanden ist und eine Ausbildung "by training on the job" erfolgen muß. Technische Fähigkeiten sind eher auf der Produktionsebene zu finden.

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